Nährwertwiki

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Vitamin E

Vitamin E (Tocopherole) ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffen, die im Körper zahlreiche Funktionen übernehmen. Vitamin E ist insbesondere wichtig für eine normale Zellstruktur, für die Funktion von roten Blutkörperchen und für die Tätigkeit verschiedener Enzyme. Vitamin E schützt das Gewebe vor Beschädigungen durch Luftverschmutzung und schützt die roten Blutkörperchen vor der Zerstörung durch Gifte, die im Blut enthalten sind. Möglicherweise verlangsamt es auch das Altern von Zellen.

Tagesbedarf

Der Tagesbedarf beträgt für Männer 14 mg, für Frauen 12 mg.

Eine genaue Auflistung des Vitamin E Tagesbedarfs für Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Männer, Frauen, Schwangere und Stillende gibt's auf Naehrwertrechner.de

Vorkommen

Viel Vitamin E enthalten ist in Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl und anderen Pflanzenölen. Auch Nüsse und Weizenkeime enthalten reichlich Vitamin E.

Mangel

Ein ernährungsbedingter Vitamin E Mangel ist sehr selten und tritt nur aufgrund von Erkrankungen wie Malabsorption, bei Lebererkrankungen und bei Frühgeborenen auf.

Ein Vitamin E Mangel bedeutet, dass die roten Blutkörperchen zerstört werden, was eine Anämie zur Folge haben kann. Bei kleinen Kindern kann es aufgrund eines Vitamin E Mangels zur Bildung von Ödemen kommen.

Überschuss

Eine übermäßige Aufnahme von Vitamin E über einen längeren Zeitraum hinweg kann Bauchschmerzen , Übelkeit mit Erbrechen und Durchfall verursachen. Auch kann durch eine Überdosierung die Aufnahme von Vitamin A, Vitamin D und Vitamin K im Darm gestört werden - mit der Folge von Mangelerkrankungen dieser Vitamine.

Siehe auch

vitamin_e.txt · Zuletzt geändert: 01.04.2018 - 12:07 (Externe Bearbeitung)